logo

Willkommen beim i-Punkt Potsdam!

Wir sind eine gemeindepsychiatrische Kontakt- und Beratungsstelle
im Herzen Potsdams unweit vom Platz der Einheit.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Öffnungszeiten

Montag………………………………..09:00 – 15:30 Uhr
Dienstag………………………………09:00 – 15:30 Uhr
Mittwoch……………………………..09:00 – 16:00 Uhr
Donnerstag…………………………10:00 – 20:00 Uhr
Freitag………………………………..10:00 – 15:00 Uhr
Wochenende………………………………geschlossen

Kontakt

Yorckstr. 22 • 14467 Potsdam
Tel.: 0331. 241 – 4 7511
Fax: 0331. 241 – 4 7510
E-Mail: ipunkt[at]evbsozial.de


Impressum & Datenschutz

i-Punkt – Gemeindepsychiatrische Kontakt- und Beratungsstelle

0331.24 14 75 11

Yorckstraße 22 • 14467 Potsdam

Top

Der Potsdamer Maler Frank Lipke

Heute, am 7. Tag der Aktionswoche Seelische Gesundheit, möchten wir Ihnen jemand Besonderes vorstellen: den Potsdamer Künstler Frank Lipke. Frank Lipke ist Teilnehmer am Programm der Tagesstätte Mittendrin und nutzt deren Atelierräume für seine Kunst.

Seine Kolleg*innen, die Mitarbeiter des Tageszentrums und Besucher beobachten immer wieder fasziniert, wie die Werke Frank Lipkes langsam entstehen: wie aus einer mit Bleistift gezeichneten Skizze, die zunächst nur schlicht die Idee andeutet, Stück für Stück mit dem Einsatz der Farben ein Motiv entsteht, das immer mehr an Tiefe gewinnt und den Betrachter in seinen Bann zu ziehen vermag. Auf die Frage, wie sie ihn beschreiben würden, fallen folgende Begriffe: „aufmerksam“, „ein guter Beobachter“, „zurückhaltend“, „gemütlich“, „begabt“, „kreativ“ und „großartig“. 🙂

Frank Lipke malt lange an seinen Bildern: bis zu 10 Tage. Und während des Prozesses scheint es, als wisse er schon ganz genau, wie das fertige Bild werden wird, als würde er es direkt aus seiner Phantasie auf die Leinwand übertragen.

Herr Lipke arbeitet meist in Serien. Er nähert sich seiner Idee von verschiedenen Perspektiven: variiert, verfeinert und vervollständigt so lange, bis er zufrieden ist. Eine dieser Serien kreist um das Werk Botticellis, das ihn fasziniert. Er beschreibt, wie die Kunst von großen Meistern auf ihn wirkt und zur eigenen Motivwahl inspiriert.

Frank Lipke: „Botticelli-Serie“ – Detail, Öl auf Zeichenkarton

Was ich sehe

Von Frank Lipke

„Mich haben immer schon alte Fotos oder alte Gemälde interessiert und fasziniert, wenn Menschen darauf abgebildet sind. Besonders bei Porträts habe ich oft etwas Lebendiges und Ausdrucksstarkes in diesen Gesichtern gesehen, gefühlt und wahrgenommen. Ich habe Leben, Ausstrahlung, Gefühl oft in diesen Bildern, in diesen Gesichtern gespürt.

Ich konnte mir immer vorstellen, diesen Menschen leibhaftig gegenüber zu stehen und ihnen und ihren Lebensgeschichten zuzuhören. Oder ihnen morgens oder abends in der Straßenbahn gegenüber zu sitzen und in ihren Gesichtern sehen zu können, was sie letztens erlebt haben oder was sie von den kommenden Tagen erwarten.

In Sandro Botticellis Werk „Primavera“, entstanden 1477 – 1483 habe ich, ohne irgendeine Interpretation zu berücksichtigen, in den Gesichtern Leben, Charakter, Ausstrahlung gefühlt und wahrgenommen, die mich irgendwie faszinieren. Ich habe natürlich versucht, diese Gefühle, diese Eindrücke, die Gedanken aufzufangen, einzufangen, festzuhalten und dann umzusetzen und zu interpretieren und mit meinen Mitteln darzustellen.“

Frank Lipke malt erst seit ca. acht bis neun Jahren. Er hat sich das Malen völlig selbstständig angeeignet, verschiedene Techniken ausprobiert und damit für sich die Möglichkeit geschaffen, das zum Ausdruck zu bringen, was ihn bewegt. Etwas, was ihm im direkten Kontakt eher schwer fällt und dennoch den Weg nach „draußen“ finden soll.

Die nächste Möglichkeit, Frank Lipkes Werke live zu sehen, ist auf der Gemeinschaftsausstellung im Flur des Oberbürgermeisters im Rathaus, die am 3. November eröffnet werden wird.

-> Zurück zur Aktionswoche